 |


Regionalentwicklung Oberallgäu Rathausplatz 1 87452 Altusried Tel.: 08373 / 299 14 Fax: 08373 / 299 11
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
| Durch die Bündelung des Holzangebots können bessere Preise für den Einzelnen erzielt werden |
|
 |
 |
 |
|
| Projekttitel: | Bündelung des Holzangebots aus dem Kleinprivatwald | | | Träger: | in-silva e.G. | | | Gesamtkosten: | 105.273 Euro | |
| Förderbetrag: | 17.770 Euro | | | Eigenanteil: | in-silva e.G. | | | Projektgebiet: | West-, Ober-, Unterallgäu | | | Abwicklung: | Herr Artur Petkau, in-silva | | | Laufzeit: | 04/2005 - 12/2006 | | | Förderinstrument: | LEADER+ | | |
|
|
 |
|
 |
Den Großen im Holzsektor Paroli bieten...
Holzvermarktungsgenossenschaft in.silva
Ein Kooperationsprojekt der drei LAGs West-, Ober- und Unterallgäu unter der Federführung der LAG Regionalentwicklung Oberallgäu e.V.
Ausgangssituation und Problemstellung
Die Rundholzvermarktungssituation ist geprägt durch die Konzentrationsprozesse der Sägeindustrie in ganz Europa. Parallel zu dieser Entwicklung nimmt die Zahl der Waldbesitzer zu. Für die Belieferung der regionalen Säger sind die Bündelungen der Liefermengen durch die Forstbetriebsgemeinschaften und Waldbesitzervereinigungen (FBG und WBV), die vor ca. 30 Jahren gegründet wurden ausreichend. Bei der Belieferung von Großkunden – die großen Wert auf ganzjährig gleichmäßige Belieferung mit immer gleicher Holzqualität möglichst frei Werk angedient legen - ergaben sich jedoch Probleme.
Kleinmengen, wie sie im Regelfall beim klein strukturierten Waldbesitz des Allgäus anfallen, sind mit der Werksvermessung und -sortierung nicht einzeln abzurechnen. Die Waldbesitzer und ihre Vereinigungen im Allgäu verkaufen bisher an der Waldstraße und der Kunde steuert die Fracht ins Werk (geringere Preise, u.U. späte Bezahlung). Die Holzmenge, die eine WBV an einen Großkunden vermarkten kann ist für diesen relativ unbedeutend.
Handlungsbedarf und Projektziele
Aus den genannten Problemen heraus entstand die Konzeptidee zur Gründung einer Holzhandelsgenossenschaft, die Kleinprivatwaldbesitzerorganisationen bündelt indem sie für diese die Vermarktung der Fixlängen an Großkunden mitsamt der dazu gehören den Frei-Werk-Lieferung übernimmt.
Ziele der Genossenschaft sind die nachhaltig mögliche Wertschöpfung der Kleinprivatwaldbesitzer aus ihrem Wald zu erhalten und zu verbessern, damit der Holzindustrie Rohstoffe zu mobilisieren und die bisher verantwortlichen Institutionen voll einzubinden und zu stärken – die Institutionen und nicht die einzelnen Waldbesitzer werden Mitglieder der Genossenschaft.
Konkrete Maßnahmen
Die im November 2004 gegründete inSilva eG nahm im Mai 2005 den Geschäftsbetrieb auf, der im Sommer 2005 noch von Ablauf- Organisations- und EDV Aufbauarbeiten geprägt war. Stand Oktober 2005 wurden ca. 60.000m³ Nadelholz (90% davon aus Kleinprivatwald) vermarktet. Es konnte ein beschleunigter Holzfluss aus dem Wald erreicht werden (Qualitätsverbesserung), der Geldfluss wurde ebenfalls beschleunigt sowie Frachtnachteile durch Kleinmengen soweit möglich kompensiert. Die Vermarktungsmenge für 2005 lag zwar noch unter den Erwartungen für 2006 zeichnet sich jedoch aufgrund geschlossener Verträge bereits ein planmäßige Mengenanstieg ab.
Bezug zum Regionalen Entwicklungskonzept (REK)/LEADER-Konformität
Das Projekt ist in den im REK definierten Schlüsselbereich „regionale Vermarktung“ einzuordnen. Die Kooperation der Akteure entspricht dem Vernetzungsgedanken von LEADER+.
[10.09.09, AAB] Europäische Kommission lobt Allgäuer Projekt (27 KB)
[LEADERforum, 3-2005] In Sachen Holz ganz vorne (1.9 MB)
[LEADER Magazin, 6-2006] At the cutting edge of timber (160 KB)
[LEADER Magazin, 9-2008] Projekt Bündelung des Holzangebots aus dem Kleinprivatwald (98 KB)
[LandInForm, 2-2009] Mehr Schlagkraft für den Wald (2.2 MB)
[Vorbildliche Verfahren in LEADER, 4-2009] Gemeinsame Holzvermarktung durch kleine Waldbesitzer (2.6 MB)
Weiterführende Links
Homepage von In.Silva
|
 |