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Regionalentwicklung
Oberallgäu

Rathausplatz 1
87452 Altusried
Tel.: 08373 / 299 14
Fax: 08373 / 299 11
@: info@regionalentwicklung-oa.de



...
Förderhinweis



Träger: Allgäu Marketing GmbH 
Gesamtkosten: 353.746 € 
beantragte Förderung: 185.640 € 
Eigenanteil: Allgäu Marketing GmbH
Projektgebiet:   Gesamtes Allgäu
Abwicklung: Allgäu Marketing, Bernhard Joachim
Laufzeit: 12/2009 -  
Förderinstrument:   LEADER in ELER

Nr. 1 in Deutschland werden

Wanderregion Allgäu


Ein Kooperationsprojekt der vier Allgäuer LAGs Regionalentwicklung Oberallgäu, Regionalentwicklung Westallgäu-Bayerischer Bodensee, Kneippland Unterallgäu und Ostallgäu.

Ausgangssituation und Handlungsbedarf
Das Allgäu mit seinem Landschaftsbild, den natürlichen Gegebenheiten und Ressourcen scheint DIE Destination für den Wandergast zu sein. Diese Annahme kann durch die aktuellen Zahlen der Marktforschung zum „Wandermarkt- Deutschland“ weiter unterstrichen wer-den.
Die Wirklichkeit im Allgäu stellt sich jedoch anders dar. Obwohl zahlreiche Initiativen und Projekte auf kleiner Ebene den Tatendrang und die Innovation in diesem Bereich anzeigen, ist das Allgäu im Gesamten als Wanderregion nicht ausreichend wahrnehmbar. Das hoch gesetzte Ziel „Wanderregion Nr. 1 in Deutschland“ zu werden, erfordert eine durchgängige Strategie und Vernetzung der Einzelinitiativen und –Projekte.
Unter Berücksichtigung der bisherigen Entwicklung und zukünftiger Herausforderungen wurden in Abstimmung mit den Touristikern, den Wirtschaftsförderern der Landkreise, den Leader-Regionalmanagern und weiterer in das Thema involvierten Personen (DAV, BHG, Hei-matbund, etc.) im Allgäu die Rahmenleitlinien und Schwerpunkte für einen Aktionsplan zur Erreichung des Zieles „Wanderregion Allgäu Nr. 1 in Deutschland“ diskutiert und festgelegt. Die Eckpunkte der erarbeiteten Rahmenleitlinien gelten als Grundlage für die strategische Vorgangsweise.
Zur Umsetzung des Projektes müssen einerseits Strategien, Konzepte und in Folge marktfähige Produkte im gesamten Allgäu mit den einzelnen Projektpartnern (Orte, Beherbergungs-betriebe, touristische Leistungsträger) entwickelt werden. Andererseits darf das Projekt nicht mit der Produktentwicklung enden, denn ein marktfähiges Produkt benötigt ein aktives und professionelles Marketing.

Projektziele/konkrete Maßnahmen 
Projektphase 1: Strategieplanung
• Konzeptionelle Ausarbeitung des Gesamtprojektes - Aufbereitung der Grundidee eines Leitweges
• Planung Servicesystem
• Vorschlag eines Geschäftsmodells/Kriterien
• Erstellung/Integration eines Vertriebskonzeptes (Ausarbeitung der Online-Marketing-Strategie, Erstellung von Kooperationsmodellen mit Reiseveranstaltern, Definition und Verhandlung mit reichweitenstarken Marketing-Partnern aus dem Hersteller- und Produktumfeld
• Wettbewerbseinreichung
• Konzeptabstimmungskosten

Projektphase 2: Projektentwicklung u. Umsetzungsplanung (Winter 2009
Die Aufgabenstellung für eine erfolgreiche Projektentwicklung
• Auf Basis des in der Phase I entwickelten und abgestimmten Gesamtkonzeptes ist die Projektimplementierung unter Einbindung von einer kritischen Größe von Routenpartnern als Erlebnisraum-Areale, eine detaillierte Ausarbeitung der Rou-tenführung, -planung und die Umsetzung von Schlüsselinvestitionen geplant.
• Die erfolgreiche Vermarktung des Produktes erfordert die Entwicklung eines umfassenden qualitätsgesicherten Leistungsprogramms mit Integration der Betrieb- und Erlebnisinfrastruktur im Einzugsbereich des Leitweges und die Bereitstellung eines umfassenden Serviceprogramms.
Mengengerüst: Geplant sind 3 Hauptrouten und eine vertikale Verbindungsroute
Der Planungsbereichumfang ist aufgrund der Ausdehnung des Allgäus sehr beachtlich.
• Pflichtenheft und Musterprojekte für Erlebnisraum-Areale (Planerische Darstellung und konzeptionelle Aufbereitung der drei Hauptrouten und einer Vertikalroute von insgesamt 1.124 km, planerische Darstellung von Erlebnisraum-Arealen (3 je Hauptroute plus eines an der vertikalen Verbindungsroute, Standortanalyse und Definition von Standortkriterien, Anforderung an die Besucherinformation, Formulierung der Mindestanforderung an den Umfang und Inhalt der Attraktionen und die Attraktions-gestaltung, planerische Gestaltungsgrundlagen für erlebnisorientierte Besucherinformationsinfrastruktur, Besucherleitsystem, Erlebnismöblierung und routenspezifischer Infrastruktur)
• Klassifizierung zum Premium-Wanderweg (Pflichtenheft und Kriterienkatalog, Angebotsevaluierung nach erster Projektumsetzungsphase, Erhebung und Bewertung des Gesamtangebots)
• Wanderserviceleistungsprogramm
• Regionale Angebotsaufbereitung
• Betriebsqualifizierungsprogramm
• Wanderführerausbildung
• Geschäftsbereichsausstattung (Erlebnislandkarten, Bildarchivaufbau, Wegeliteratursammlung etc.)
• Wanderkompetenzveranstaltung (Eröffnungsveranstaltung, Wanderevent, etc.)

Projektphase 3:
Operative Projektumsetzung (ab Frühjahr 2010)
• Eine erfolgreiche Produkteinführung erfordert die Beteiligung einer kritischen Menge von Projektpartnern. Das wiederum bedingt eine überzeugende und verständliche Projektdarstellung. Anhand von konkreten Pilot- und Vorzeigeprojekten im Bereich der Portal- und Etappenort-, der Attraktions-, Leitsystem- und Wegmöblierungsgestaltung sind die konkreten Umsetzungserfordernisse handlungsorientierend in den Erlebnisraum-Arealen sichtbar zu machen.

Bezug zum Regionalen Entwicklungskonzept (REK) und LEADER-Konformität
Das Projekt ist im REK der LAG Regionalentwicklung Oberallgäu dem Handlungsfeld C zuzuordnen und als Hauptprojekt Nr. 18 genannt.


Status
bewilligt, Umsetzung läuft


[27.03.10, AZ/AAB] Standpunkt - Alles redet vom Wandern (40 KB)
[22.12.09, AZ/AAB] Mit neuen Routen ganz nach vorn (40 KB)


Weiterführende Links


Allgäu Marketing GmbH


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