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Australische Regierungsmitarbeiterin besucht "Meine Gemeinde - Heimat für Alle" und hält Vortrag über die Arbeit mit Flüchtlingen

30.04. bis 03.05.2019

Die Australische Regierungsmitarbeiterin Talia Stump wurde 2018 auf das Projekt „Meine Gemeinde – Heimat für Alle“ vom Caritasverband Kempten- Oberallgäu e.V. aufmerksam und informierte sich im Oberallgäu über die Möglichkeiten zur Integration von Flüchtlingen. Vier Tage lang tauschte sie sich mit vielen Projektbeteiligten, aber auch weiteren Akteuren in der Region aus, z.B. mit Schülern und Lehrern einer Berufsintegrationsklasse in Kempten, mit Integrationslotsen, mit Mitarbeitern des Landratsamtes Oberallgäu und mit Geflüchteten.

Talia Stump hatte durch eine Veröffentlichung von Dr. Sabine Weizenegger von der LAG Regionalentwicklung Oberallgäu und Dr. Armin Ruf, der damals für die Caritas das Projekt leitete, von dem Oberallgäuer Projekt erfahren. Das Vorhaben ist in der vergangenen LEADER-Förderperiode vom Caritasverband Kempten-Oberallgäu e.V. umgesetzt worden, im Nachgang entstanden eine Fotoausstellung für das Europäische Netzwerk für Ländliche Entwicklung und Publikationen, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden.
Im Rahmen eines Stipendiums war Talia Stump dann für einige Tage im Oberallgäu, um die Hintergründe des Projekts und die Herangehensweise bei der Integration von Flüchtlingen im Oberallgäu kennen zu lernen.

Vortrag über die Arbeit mit Flüchtlingen in Australien
Der Regionalentwicklung Oberallgäu e.V. koordinierte den Projektbesuch und organisierte außerdem eine Vortragsveranstaltung, in der Talia Stump über die Erfahrungen in ihrer Heimat berichtete: In Australien wollen sich kleinere Städte und Gemeinden in Ländlichen Räumen gezielt attraktiv für Flüchtlinge und Migranten aufstellen, um dort Infrastruktur erhalten zu können, aber auch Arbeitskräfte zu gewinnen. Im Rahmen ihrer Reise besucht Frau Stump außerdem Projekte in Norwegen, Schweden, Kanada und in den USA. Ihre Erkenntnisse werden in einen Bericht einfließen, der internationale Praxisbeispiele für den guten Umgang mit Migration und deren Auswirkungen zusammenfasst.

Besuch bei "Meine Gemeinde - Heimat für Alle"
Laut Frau Stump ist einer der wichtigsten Indikatoren für Integration, dass Flüchtlinge ein Gefühl von Zugehörigkeit haben. „Während meines Besuchs im Oberallgäu war ich beeindruckt von der großen Zahl von Ehrenamtlichen zu erfahren, die daran beteiligt waren eine Willkommenskultur aufzubauen und die Unterstützung angeboten haben.“ Für die Besucherin ist das Projekt „Meine Gemeinde – Heimat für alle“ ein Modell, das sie mit nach Australien nehmen wird: „Ich werde den vielen Städten davon berichten, die ebenfalls darüber nachdenken Flüchtlinge anzusiedeln.“
Dr. Sabine Weizenegger, Geschäftsführerin des Regionalentwicklung Oberallgäu e.V., freut sich welche Kreise ein Projekt ziehen kann. „Es gab schon viele Projektbesucher in der Region, die sich über die hiesigen Aktivitäten informiert haben. Dass aber eines unserer Projekte so gezielt in Australien Aufmerksamkeit erzielt, ist erstaunlich. Es zeigt einerseits, wie wichtig das Thema Integration von Flüchtlingen ist und andererseits, dass die Oberallgäuer Akteure einen guten Weg zum Umgang mit diesem Thema eingeschlagen haben“, erklärt sie. Sie sieht derartige Projektbesuche als große Auszeichnung für die Projektträger und die Ehrenamtlichen.

Alle Gesprächspartner waren sich einig, dass Integration eine große Aufgabe ist, die eben erst begonnen hat und die nur in Kooperation zwischen öffentlichen Stellen und privat Engagierten zu stemmen ist. Einig waren sich auch alle, dass derartige Projektbesuche eine sehr gute Möglichkeit sind, voneinander zu lernen und auch eigene Ansätze weiter zu entwickeln.
 
Talia Stumps Fazit über ihre Wcohe im Oberallgäu
“We know that one of the most important indicators of integration is when refugees feel a sense of belonging. During my visit Oberallgau, I was impressed to learn about the huge number of volunteers who have joined efforts to build a welcoming community and offer support. The Meine Gemeinde project is a model that I will take back to Australia and share with the many towns who are also thinking about settling refugees”.
 

Pressemitteilung zum Besuch von Talia Stump


Bildnachweis
Regionalentwicklung Oberallgäu e.V.
 


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