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Projektname: Nachhaltigkeit im Lebenraum Allgäu erleben
Träger: Allgäu GmbH
Gesamtkosten: 264.209,70 €
Förderung: 145.665,30 €
Eigenanteil: Landkreise: LI, OA, OAL und Unterallgäu; Kreisfreie Städte: Kempten, Kaufbeuren, Memmingen
Projektgebiet: Bayerisches Allgäu (Landkreise Lindau, OA, OAL, UA, kreisfreie Städte Kempten, Memmingen und Kaufbeuren)
Partner: Tourismus- und Umweltbehörden im Projektgebiet, Partner im Netzwerk „Umweltbildung Allgäu“,
Allgäu FairNetzt, Allgäu TopHotels, Bosch BKK
Laufzeit: 2022 - 2024
Förderinstrument:  LEADER in ELER 2014-2022

Für Einheimische und Touristen

Nachhaltigkeit im Lebensraum Allgäu erleben


Ausgangssituation und Handlungsbedarf
Die Marke Allgäu beschreibt in ihrer Markenstrategie deutlich den Bereich der „Nachhaltigkeit“ als Teil ihrer Vision. Diese Haltung stellt die grundlegende Motivation zur Entwicklung der vorliegenden Projektidee dar.
Die Konkretisierung entstand im Zuge des LEADER-Kooperationsprojektes „Umweltbildung und naturnaher Tourismus im Allgäu“ (2019-2021). Dort wurden Angebote der Umweltbildner*innen allgäuweit gebündelt und für den Tourismus weiter entwickelt. Es wurde deutlich, dass die Sensibilisierung durch Umwelt­bildungs­­angebote nur funktionieren kann, wenn Nachhaltigkeit – als verantwortungsvoller Umgang mit Natur und Mensch – im Allgäu ganzheitlich und glaubwürdig erlebbar ist.
Sowohl Einheimischen als auch Gästen muss das Thema in seiner kompletten Bandbreite anschaulicher aufgezeigt und verständlich gemacht werden. Angebote im Bereich Nach­haltig­keit können nur vermittelt, erfahren und bestmöglich vermarktet werden, wenn sie entlang der gesamten Leistungskette glaubhaft abgebildet werden. Dabei muss der Gefahr des „Greenwashings“ konsequent entgegen gear­beitet werden. Zudem werden Konsumenten zunehmend kritischer und hinterfragen deutlicher. Ebenso sind die Erwartungen und Herangehensweisen bei den Akteuren rund um das Feld Nachhaltigkeit sehr unter­schied­lich.
Der zentrale Handlungsbedarf liegt deshalb in der strategischen Steuerung, Zusammenführung und sinnvollen Verschränkung vom Querschnittsthema Nachhaltigkeit und dessen Abbildung in den Geschäftsfeldern der Allgäu GmbH. Vorhandene nachhaltig ausgerichtete Angebote müssen für ein funktionierendes Gesamt­paket sinnvoll eingebunden und gefördert sowie für Einheimische und Gäste gebündelt dargestellt werden. Dazu bietet sich die Initiierung eines netzwerkbasierten, langfristigen Themenfelds bei der Allgäu GmbH an, das unmittelbar gemeinsam mit den Partnern das Thema Nachhaltigkeit sichtbarer und erlebbarer macht.

Maßnahmen
  1. Konzeption des Querschnittsthemas Nachhaltigkeit für die Allgäu GmbH und Partner.
    1. Wissenschaftliche Analyse zur Bestimmung des Status quo, Handlungsempfehlungen
    2. Entwicklung einer Strategie mit Beteiligung der Partner (z.B. Workshops, Umfrage, Interviews)
    3. Umsetzungsworkshops (z. B. Entwicklung und Umsetzung eines Qualitätsmanagements, Kriterien, Mentorenprogramm…) für nachhaltige Themen-Gastgeber/Unternehmen im Allgäu; Workshops zur Angebots-Abstimmung zwischen den Leistungsträgern; Workshops zur Ideenentwicklung (z.B. Allgäu Fond für Naturschutz, Bildungsformat für touristische Mitarbeiter, Kernbotschaften zur Sensibilisierung der Mitarbeiter, CO2-Kompensation, Aktionstage etc.)
    4. Aufbau einer dauerhaften Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit von Tourismus (Gastgeber, Tourismusverbände, Kommunen), Naturschutz (Umweltbildung, Verbände, Forst- und Landwirtschaft) und der Lebenswelt (Unternehmen, Konsum, Bildung)
    5. Fortlaufende Integration der Prozessergebnisse durch das Projektmanagement in die internen Prozesse der Allgäu GmbH
  2. Konzeption eines gemeinsamen, erlebbaren Leitprodukts für ganzheitliche Nachhaltigkeit, z.B. Projekt zur CO2-Kompensation, Bildungsreise Allgäu, Nachhaltigkeitsfibel Allgäu, digitale Plattform o.ä. (die Umsetzung des Leitprodukts erfolgt im Anschluss und ist nicht Bestandteil des LEADER-Projekts)
  3. Öffentlichkeitswirksame Kampagne mit hoher Sichtbarkeit des Themas Nachhaltigkeit im Allgäu für Einheimische und Gäste
    1. Digital-analoge Darstellung der Partner und Angebote des Querschnittsthemas Nachhaltigkeit (finden einer geeigneten Kooperation für z.B. Audiotour, digitale Karte, Flyer o.ä.)
    2. Neues Veranstaltungsformat zur Kundenansprache und Sensibilisierung (z.B. allgäuweiter CleanUp-Day)
    3. Online-Kampagne (z.B. Integration in die Website allgaeu.de, Einbindung der Partner und Angebote in interaktive Allgäu-Karte, Social Media, Content-Erstellung)
  4. Wissenstransfer für Partner
    1. zentrales jährliches Veranstaltungsformat für die Partner (z.B. Nachhaltigkeitsforum, Fachtagung, Themenwoche o.ä.)
    2. Integration von Formaten der Bildung für nachhaltige Entwicklung für Partner und Mitarbeitende

Projektziele
  1. Die Balance von Ökologie, Ökonomie und Sozialem ist für Einheimische und Gäste im Lebensraum Allgäu beispielgebend und glaubwürdig erlebbar.
  2. Nachhaltigkeit ist als Handlungsprinzip und Innovationsmotor für regionale Entwicklung bei den Partnern (z.B. Gastgeber, Unternehmen, (touristische) Organisationen …) etabliert.
  3. Nachhaltigkeit ist als Querschnittsthema und Handlungsprinzip in den Geschäftsfeldern und internen Prozessen der Allgäu GmbH beispielgebend verankert.

Bezug zur Lokalen Entwicklungsstrategie
Das Projekt trägt zu folgenden Handlungszielen aus der Lokalen Entwicklungsstrategie 2014-22 der LAG Regionalentwicklung Oberallgäu bei:
HZ 1.2 Regionale Wertschöpfungsketten im Tourismus schließen
HZ 1.3 Den Wirtschaftsstandort Oberallgäu durch Maßnahmen zur Fachkräfte- und Qualitätssicherung sowie im Flächenmanagement stärken
HZ 1.4 Die naturräumlichen und von Menschen geschaffenen Besonderheiten des Oberallgäus im Sinne der Allgäuer Marken-, Destinations- und Standortstrategie weiter entwickeln
HZ 2.1 Durch Maßnahmen in der Umweltbildung und -sensibilisierung zum Erhalt von Natur, Landschaft und Biodiversität beitragen
HZ 4.2 Innovation durch Schaffung eines kreativen Umfelds für Akteure fördern
HZ 4.3 Bürgerbeteiligung durch systematisierte Abläufe, neue Veranstaltungsformate und effektivere Kommunikation verbessern
HZ 4.4 Kooperationen im Oberallgäu, im Netzwerk Regionalentwicklung Allgäu und mit anderen Regionen unterstützen

Status
Bewilligt



Artikel

Bildnachweis
Bild rechts/Icon Übersichtsseite: ReOA

 


KONTAKT

Regionalentwicklung Oberallgäu
im Grünen Zentrum Immenstadt
Kemptener Straße 39
87509 Immenstadt i. Allgäu
Tel.: 08323 99836-10

E-Mail: info@regionalentwicklung-oa.de
Vereinsregister Kempten VR 1838


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ministerium für Ernährung, Landwirtschaft
und Forsten und den Europäischen Land-
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